Tarifrunde TVöD 2025

Abgeschlossen

Die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst TVöD wurden erfolgreich abgeschlossen. Der neue Tarifvertrag gilt bis zum 31. März 2027.

Stand: 06.04.2025

Überblick der Verhandlungen

  • 2,5 Mio.Beschäftigte in Bund & Kommunen
  • 5,8 %Gesamterhöhung über die Laufzeit

Zentrale Forderungen

  • Erhöhung der Entgelte um 8 % - mindestens 350 € pro Monat, Laufzeit 12 Monate
  • Drei weitere freie Tage pro Jahr

Verhandlungsverlauf

  • 24. Januar 2025Erste Verhandlungsrunde in Potsdam
  • 17./18. Februar 2025Die zweite Verhandlungsrunde in Potsdam blieb ergebnislos, da die Arbeitgeberseite kein verbindliches Angebot unterbreitete und auf die angespannte finanzielle Situation verwies.
  • 14.-16. März 2025Es konnte ein erfolgreicher Verhandlungsabschluss erzielt werden, der in einer Einigung auf einen neuen Tarifvertrag mündete.

Verhandlungsergebnis

  • Gehaltserhöhungen
    • Ab 1. April 2025: Erhöhung um 3%, mindestens 110€ monatlich
    • Ab 1. Mai 2026: Weitere Erhöhung um 2,8%
    • Laufzeit: Bis zum 31. März 2027
  • Auszubildende und Praktikanten
    • Ab 1. April 2025: Erhöhung um 75€ monatlich
    • Ab 1. Mai 2026: Weitere Erhöhung um 75€ monatlich
    • Unbefristete Übernahme bei erfolgreichem Abschluss (Note mind. "Befriedigend") und betrieblichem Bedarf
  • Zulagen und Sonderzahlungen
    • Schichtzulage: Erhöhung von 40€ auf 100€ monatlich (ab 1. Juli 2025)
    • Wechselschichtzulage: Erhöhung von 105€ auf 200€ monatlich (ab 1. Juli 2025)
    • Ab dem Jahr 2027 erfolgt eine Dynamisierung der Zulagen für Schicht- und Wechselschichtarbeit, wodurch deren Höhe künftig an tarifliche oder wirtschaftliche Entwicklungen angepasst wird.
    • Jahressonderzahlung: Erhöhung ab 2026 einheitlich auf 85 % mit Ausnahme der Spezialbereiche BT-K und BT-B
  • Flexibilisierung der Arbeitszeit
    • Umwandlung von Teilen der Jahressonderzahlung in bis zu drei zusätzliche freie Tage
    • Ein zusätzlicher Urlaubstag für alle Beschäftigten ab 2027
    • Option zur befristeten Erhöhung der Wochenarbeitszeit auf bis zu 42 Stunden (freiwillig)

Reaktionen der Verhandlungspartner

  • "Ein guter Ausgleich in schwierigen Zeiten. Die Modernisierung und Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Dienstes wird vorangetrieben."Bundesinnenministerin Nancy Faeser
  • "Ein schwieriges Ergebnis in schwierigen Zeiten, aber insgesamt ein zufriedenstellender Kompromiss."Verdi-Chef Frank Werneke

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